Wissenswertes zur Taktung bei Handyvertraegen

Mobilfunk Taktung

Bei der Berechnung der Gebühren für einen Handyvertrag spielt meist auch die so genannte „Taktung“ eine Rolle. Sie gibt an, in welchem Zeitintervall die Gebühren berechnet werden.

Dabei gilt der Grundsatz: je enger die Taktung gestuft ist, desto besser und günstiger für den Handynutzer. Wenn Sie zum Beispiel 30 Sekunden telefonieren, aber lediglich eine minutengenaue Taktung von Ihrem Anbieter erhalten, zahlen sie das Doppelte als bei einem Nutzer, bei dem die Gespräche im Halbminutentakt oder weniger abgerechnet werden. Am günstigsten wird nach dieser Regel natürlich derjenige telefonieren, dessen Taktung sekundengenau abgerechnet wird. Auch das bieten inzwischen zahlreiche Mobilfunkanbieter an, jedoch werden dabei meist die ersten Gesprächssekunden oder sogar die erste Minute pauschal abgerechnet.

Man muss jedoch die Taktung auch immer im Zusammenhang mit den vom Mobilfunk-Anbieter festgelegten Minutenpreisen sehen. Wenn z.B. ein Handynutzer mit einer eigentlich sehr positiven, sekundengenauen Taktung eine halbe Minute telefoniert und dafür 0,20 Euro bezahlt, telefoniert er trotzdem teurer als ein anderer Nutzer, bei dem die Taktung lediglich minutengenau ist, der aber pro Gesprächsminute nur 0,10 Euro bezahlt.
Setzen Sie also die vom Mobilfunk Anbieter vorgegebenen Taktung in Relation zu Ihrem Minutenpreis – so können Sie feststellen, ob Sie wirklich günstig telefonieren.

Die Taktungsfrequenzen werden übrigens immer in zwei Zahlen mit einem Schrägstrich dazwischen angegeben. Eine Taktung von 30/1 bedeutet also, dass der Anfang des Gesprächs immer pauschal mit 30 Sekunden berechnet, der weitere Verlauf jedoch sekundengenau abgerechnet wird.

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