Handyortung für wen ist das interessant

Handyortung für wen

Vielleicht sind Sie auch schon einmal über diesen Begriff gestolpert: Handyortung – das heißt die Möglichkeit, den Standort eines Mobiltelefons über einen spezialisierten Dienstleister ausfindig zu machen.

Dieser Service wurde eigentlich dafür konzipiert, Eltern die Möglichkeit zu geben, das Verhalten ihrer Kinder zu überwachen oder aber verloren gegangene beziehungsweise gestohlene Handys wieder aufzufinden. Findige Geschäftsleute haben jedoch einen neuen Trend erkannt und bieten den Dienst der Handyortung mittlerweile auch für eifersüchtige Ehepartner oder Freunde beziehungsweise Freundinnen an, die damit herausbekommen wollen, wo sich der Partner gerade so aufhält.

Wie funktioniert nun eine solche Handyortung?

Zunächst müssen Sie sich dazu einen entsprechenden Dienst im Internet aussuchen, der diesen Service anbietet. Auf der Internetseite des Anbieters melden Sie sich nun mit Ihren persönlichen Daten an und können dann unter verschiedenen Optionen auszuwählen. So kann man beispielsweise kontinuierlich Handy-Standorte überwachen lassen, oder aber eine einzelne Ortung beantragen. Die Preise unterscheiden sich dabei zwischen den einzelnen Anbietern deutlich und hängen davon ab, wie umfangreich der angebotene Service ist und wie genau die Ortung des Mobiltelefons durchgeführt werden kann.

Möchte der Nutzer nun eine Handyortung veranlassen, sendet der Anbieter zunächst eine für den Handynutzer unsichtbare SMS an das Telefon. So wird erst einmal abgeklärt, ob das Gerät eingeschaltet und empfangsbereit ist. Bei ausgeschalteten Handys beziehungsweise Geräten ohne Funkverbindungen ist eine Ortung zunächst nicht möglich. Hier muss gewartet werden, bis jemand das Handy wieder einschaltet. In diesem Fall erhält der Serviceanbieter automatisch eine Rückmeldung auf die verschickte SMS und kann dann mit der Ortung beginnen.
Ist das Handy eingeschaltet und empfangsbereit, kann allein anhand der ersten versenden SMS der genaue Standort des Gerätes geortet werden. Der Nutzer des Dienstes kann dann diesen Standort auf einer Karte, welche auf der Internetseite des Anbieters verfügbar ist, ablesen. Der Nutzer, das heißt die Person, welche das Handy gerade bei sich trägt, erfährt in der Regel von dem Ortungsvorgang gar nichts.

Es besteht aber auch die Möglichkeit, eine reguläre, das heißt sichtbare SMS an das Handy zu schicken. Das bietet sich z.B. dann an, wenn das Telefon gestohlen wurde oder verloren gegangen ist. Die SMS gibt nun dem Finder die Möglichkeit, das Gerät an einem vorbestimmten Ort zu hinterlegen oder an den Besitzer zurückzuschicken.
Kann es Probleme bei der Handyortung geben?

Da die Rechtslage in diesen Fällen noch nicht eindeutig geklärt ist, könnten eventuell Probleme auf Sie zukommen, wenn Sie den Ortungsdienst dafür missbrauchen, Personen gegen deren Willen zu observieren. Ebenso vermehrt sich in letzter Zeit die Zahl der unseriösen Anbieter solcher Handyortungen. In vielen Fällen wird die Ortung zunächst als kostenlos angepriesen, um dann im Kleingedruckten beziehungsweise den AGB doch versteckte Kosten geltend zu machen. Manchmal wird im Rahmen einer Einmal-Ortung auch ein Abonnement mitverkauft, ohne dass der Nutzer dies auf Anhieb merkt. Sehen Sie sich also die Bedingungen auf der Internetseite des Dienstleisters genau an und wählen Sie im Zweifelsfall einen anderen Anbieter.

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