Sind gebrauchte Handys oder Mobiltelefone aus Privatbesitz eine Alternative zum Neukauf

Gebraucht Handy

Der so genannte Zweitmarkt für Mobiltelefone konnte in den letzten Jahren Zuwachsraten von etlichen 100 Prozent verzeichnen. Mittlerweile findet man nahezu jedes Handymodell – egal ob bereits gebraucht oder werksneu – in den einschlägigen Anzeigenblättern oder über das Internet.

Die meisten Neugeräte, welche auf dem Zweitmarkt angeboten werden, stammen aus Vertragsverlängerungen von privaten Handynutzern. Viele sind mit ihrem alten Handy zufrieden und nutzen den Erhalt eines neuen Mobiltelefons bei Ablauf der Vertragslaufzeit, um etwas Geld in die Haushaltskasse zu spülen. Hier bietet sich Schnäppchenjägern eine gute Möglichkeit, ein Neugerät zu einem Bruchteil des ehemaligen Verkaufspreises zu erwerben.

Sie sollten jedoch darauf achten, sich vom Verkäufer eine Kopie der Rechnung beziehungsweise der Vertragsverlängerung aushändigen zu lassen. Nur so können Sie beweisen, dass Sie der rechtmäßige Eigentümer des Gerätes sind und können im Falle eines Defektes die Garantie des Herstellers in Anspruch nehmen.
Ebenfalls meist aus privater Hand stammen gebrauchte Mobiltelefone. Auch diese werden oft in Zusammenhang mit einer Vertragsverlängerung angeboten, wenn sich der Nutzer dafür entschieden hat, das neue Handy zu behalten und das alte Modell zu verkaufen. In der Regel sind diese Geräte beim Verkauf rund zwei Jahre alt. Da die Entwicklung im Mobilfunkmarkt äußerst schnell voranschreitet, sind diese Geräte natürlich nicht mehr auf dem neuesten Stand. Aber genau aus diesem Grund können Schnäppchenjäger hier unter Umständen für nur wenige Euro ein voll funktionstüchtiges Handy erwerben. Wer das Gerät einfach nur zum Telefonieren haben möchte – beispielsweise mit einer Prepaidkarte – ist hiermit sehr gut beraten.

Aufpassen sollten Sie indes beim Verkauf von so genannten Importhandys oder sehr günstigen Neugeräten, zum Beispiel aus einer angeblichen Geschäftsauflösung. Letztere stammen oft aus Unterschlagungen oder Diebstählen und können dem Käufer große Schwierigkeiten bereiten. Kann nämlich ein solcher Diebstahl von der Polizei aufgeklärt werden, wird das betreffende Gerät in der Regel beschlagnahmt und der Käufer steht letzendlich ohne Geld und ohne Handy da.

Auch Importhandys werden meist zu sehr günstigen Preisen auf dem Zweitmarkt angeboten. Meist ist jedoch die Software auf diesen Geräten in ausländischer Sprache und sie verfügen nicht über eine deutsche Menüführung. Auch Bedienungsanleitungen sind dafür meist nicht in deutscher Sprache erhältlich. Außerdem könnten Sie Schwierigkeiten bekommen, falls Sie einmal die bei deutschen Geräten normalerweise immer enthaltene Garantie nutzen möchten.

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